Ellerau online

Neues aus dem Rathaus

 Neues aus dem Rathaus

Ansprache zur Namensgebung „Emil-Schmelow-Platz“
am 12.05.2018, 11:00 Uhr, im Bürgerhaus

Sehr geehrte Gäste, liebe Mitglieder der Familie Schmelow, meine sehr geehrten Damen und Herren,

nach dem musikalischen Zwischenstück des Musikzuges der Freiwilligen Feuerwehr Ellerau komme ich nun zum eigentlichen Sinn und Zweck der heutigen Zusammen-kunft. Es geht darum, eine herausragende Persönlichkeit der Gemeinde Ellerau posthum zu ehren, in dem die bisher namenlose Freifläche vor der westlichen Seite des Bürgerhauses den Namen „Emil-Schmelow-Platz“ erhält, um damit die Person Emil Schmelow äußerlich sichtbar mit der Gemeinde Ellerau über Generationen zu verbinden. Die Gemeindevertretung hat am 15.02.2018 hierzu einen entsprechenden Beschluss gefasst und heute soll dieser Beschluss im Rahmen dieser Feierstunde in die Tat umgesetzt werden.

Bevor ich auf die besonderen Verdienste Emil Schmelows um die Gemeinde Ellerau zu sprechen komme, möchte ich einiges über die Person selbst berichten.
Emil Schmelow wurde am 06.09.1921in dem masurischen Dorf Warchallen in Ostpreußen, dem Land der dunklen Wälder und der kristallenen Seen, wie es in der Ostpreußenhymne heißt, geboren. Er war der zweitälteste von 5 Brüdern und wuchs auf dem elterlichen Bauernhof auf. Dort besuchte er auch die einklassige Volksschule über 8 Jahre. Kaum war die Schulzeit beendet und die erste praktische Tätigkeit in der Landwirtschaft begonnen, begann der 2. Weltkrieg und Emil Schmelow wurde schon 1939 Frontsoldat. Die Kriegsgeschehnisse führten ihn nach Polen, Frankreich, Belgien, Dänemark und schließlich nach Russland. Dort wurde er 1944 und 1945 durch Kriegseinwirkungen mehrfach verwundet, so dass er mit einem Lazarettschiff nach Schleswig-Holstein kam und dann in Bad Bramstedt seine Verwundungen ausheilen konnte.
Nach Kriegsende beginnt eine romantische Geschichte, die mit dem Namen Emil Schmelow verbunden ist und schon mehrfach in verschiedenen Publikationen die Runde gemacht hat. Über die Feldpost hatte Emil Schmelow Kontakt zu einem jungen Fräulein, Ilse Reumann aus Ellerau, bekommen. Diese hatte, wie viele andere Mädchen und junge Frauen in den Kriegszeiten auch, in einem Häkelkreis Socken für Frontsoldaten gehäkelt, die an die Front geschickt wurden. Einer Lieferung hatte sie einen Zettel mit ihrem Namen und ihrer Anschrift beigefügt und diese Lieferung erreichte Emil Schmelow, so dass er sich mit einer Feldpostkarte bedanken konnte. Nach Kriegsende also machte sich Emil Schmelow zu Fuß auf den Weg nach Ellerau zur Familie Reumann, denn in die Heimat nach Ostpreußen gab es zu der Zeit und auch Jahrzehnte später kein zurück.
Von 1946 bis 1948 durchlief Emil Schmelow eine landwirtschaftliche Ausbildung, um sich eine Existenz aufbauen zu können. Dazwischen war 1947 noch Zeit für die Hochzeit mit Ilse Reumann. Der Ehe entstammen drei Kinder, von denen zwei hier und heute mit ihren Partnerinnen / Partnern anwesend sind.
Die besagte Existenz baute er sich 1953 in Gestalt eines eigenen Hofes „Im Wiesengrund“ auf, bestehend aus einem Pferd, 5 Milchkühen und einer Zuchtsau auf. Der Hof wurde die Grundlage für die junge Familie und blieb es auch.
Bereits 1947 hatte Emil Schmelow erkannt, dass man sich in einem dörflichen Gemeinwesen auch betätigen muss. Er wurde Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr und blieb es bis an sein Lebensende.
Die Ortschaft Ellerau war ja nach Kriegsende durch den Flüchtlingsstrom aus den Ostgebieten, aber auch durch so genannte Ausgebombte aus Hamburg, enorm angewachsen. 1939 zählte man 561 Einwohner, am 01. Okt. 1946 dagegen 1.335 Einwohner. Es lebten hier 520 Einheimische und 825 Flüchtlinge, zu denen auch Emil Schmelow gehörte. Man kann sich kaum vorstellen, wie die Verhältnisse angesichts dieser Zahlen damals waren.

Seine kommunalpolitische Laufbahn begann Emil Schmelow im Jahr 1955, indem er dem CDU-Ortsverband beitrat. In demselben Jahr haben Gemeinderatswahlen stattgefunden, denn er wurde 1955 Mitglied der Gemeindevertretung, die aus 11 Mitgliedern bestand, 7 CDU und 4 SPD. Der Gemeindevertretung gehörte er ohne Unterbrechung bis 1994 an. Aus Altersgründen und auch aus persönlichen Gründen gab er damals das Mandat zurück.
1968 wurde er zum stellvertretenden Bürgermeister gewählt unter dem damaligen politischen Schwergewicht Karl Mohr, der immerhin 9 Jahre das Ehrenamt des Bürgermeisters bis 1972 innehatte. Im Jahre 1972 hat Emil Schmelow das Bürgermeisteramt in der Mitte der Wahlzeit übernommen und anschließend bis 1990, insgesamt also 18 Jahre lang, ausgeübt. Das ist schon eine herausragende Leistung, die in Ellerau vor ihm und auch nach ihm keiner erreicht hat (auch ich nicht, bei mir sind es 16 Jahre).
Es folgten in den nächsten Jahren weitere politische Betätigungen. So wurde Emil Schmelow 1974 Mitglied des Kreistages des Kreises Segeberg und gehörte ihm 20 Jahre, bis 1994 an. Zuvor, nämlich 1971, wurde er Mitglied des Amtsausschusses des Amtes Kaltenkirchen-Land, das die Verwaltungsaufgaben für Ellerau und 6 weitere Gemeinden erledigte. Nur einige Jahre später, nämlich 1978, wählte der Amtsausschuss ihn zum Amtsvorsteher. Auch dieses Amt behielt er bis 1994. Aber es sollte noch weitere Mitgliedschaften hinzukommen und zwar die Mitgliedschaft im Vorstand des Kreisverbandes Segeberg des Schleswig-Holsteinischen Gemeindetages (1978) und 1982 die Mitgliedschaft im Kreisausschuss des Kreises Segeberg, ebenfalls bis 1994. Das kommunalpolitische Betätigungsfeld war äußerst vielseitig und es hat ihm gelegen, sich auf den unterschiedlichen Ebenen in das lokale politische Geschehen einzumischen. Für seine vielfältigen ehrenamtlichen Tätigkeiten erhielt er mehrere Auszeichnungen:
- 1980 die Freiherr-vom-Stein-Gedenkmedaille für die Verdienste um die gemeindliche Selbstverwaltung,
- 1986 das Verdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik Deutschland für besonderes Engagement als ehrenamtlicher Bürgermeister der Gemeinde Ellerau,
- 1991 erfolgte die Ernennung zum Ehrenbürgermeister der Gemeinde Ellerau,
- 1995 die Ernennung zum Ehrenamtsvorsteher des Amtes Kaltenkirchen-Land.
Alles in allem konnte Emil Schmelow bei seiner Verabschiedung im Jahre 1994 auf 40 Jahre ehrenamtliche Kommunalpolitik zurückschauen, davon 18 Jahre als Bürgermeister der Gemeinde, 23 Jahre Mitglied des Amtsausschusses, davon 16 Jahre als Amtsvorsteher, 20 Jahre Mitglied des Kreistages, davon 12 Jahre als Kreisrat im Kreisausschuss. Das ist fürwahr eine respektable Leistung. Einen großen Teil seines Lebens widmete er der ehrenamtlichen Tätigkeit für die Allgemeinheit und insbesondere für seine neue Heimat Ellerau. Darin ging er förmlich auf.

Nun komme ich zu den eigentlichen Tätigkeiten und den herausragenden Leistungen in diesen Jahren. An oberster Stelle steht dort die 1979 geschlossen Partnerschaft mit der Gemeinde Hojer in Dänemark, deren Vertreter ja heute unter uns sind. Mehr als 30 Jahre nach Kriegsende wurde es Zeit, sich für Versöhnung einzusetzen, gerade mit unseren unmittelbaren Nachbarn. Die Initiative hierzu kam von Emil Schmelow, der sich beim damaligen Ministerpräsidenten nach einer geeigneten und partnerschaftswilligen Gemeinde in Dänemark erkundigte. Zeitzeugen der Besiegelung sind heute unter uns und ich denke, Knud wird in einem Grußwort noch darauf zurückkommen. Aus der Partnerschaft entwickelten sich Freundschaften, die bis heute halten und bestimmt noch viele weitere Jahre halten werden.

Wie jedem Bürgermeister lag Emil Schmelow die Entwicklung des Ortes besonders am Herzen. Die Entwicklung der Einwohnerzahl folgte bereits vor seiner Amtszeit einer steil nach oben gerichteten Kurve und sie setzte sich von 1972 von 3.270 bis 4.770 ebenso rasant fort. Das hatte verschiedene Gründe: In Ellerau gab es zahl-reiche Arbeitsplätze sowohl bei der Bekleidungsfabrik Arthur Erlhoff, insbesondere für Näherinnen und darüber hinaus in den Industriebetrieben im Osten des Ortes wie beispielsweise Fa. Menck und Fa. Devalit, die sich aufgrund der Zonenrandförderung in Ellerau angesiedelt hatten. Nur Geschosswohnungsbau konnte hier Abhilfe schaffen, um Wohnraum für die Beschäftigten zu bieten. Dank seiner guten Verbindungen auf Kreisebene konnte Emil Schmelow erreichen, dass neue Bebauungspläne entwickelt und genehmigt wurden, insbesondere für Mehrfamilienhäuser an der Breslauer, Danziger und Königsberger Straße sowie an der Skandinavienallee. Ellerau wurde zunehmend städtisch geprägt und erhielt nach und nach einen städtischen Charakter Die weitere Infrastruktur musste mit dem Bevölkerungswachstum Schritt halten, dazu gehörten die Grundschule, die erweitert werden musste von 1975 zweizügig auf dreizügig im Jahr 1982, wie sie noch heute besteht. Hinzu kamen die Erweiterung der Sportanlagen und der Neubau der Erich-Stein-Sporthalle (speziell für Handball, eine Leidenschaft des damaligen Schulleiters Erich Stein) hier am Bürgerhaus sowie eine zweite Sporthalle an der Grundschule, die den Namen Knud-Hansen-Halle trägt.
Die ortsbildprägende und international tätige Firma Erlhoff litt immer mehr unter den Billiglohnländern im Süden Europas und später in Ostasien. Nach der Insolvenz wurde sie von der Marke Jil Sander übernommen, aber das war dann leider auch nicht von lange Dauer. Ich erinnere mich als damaliger stellvertretender Bürgermeister an eine Werksbesichtigung zusammen mit Emil Schmelow und der neuen Eigentümerin mit dem Flair der großen weiten Welt.

Als zentraler Treffpunkt für die Einwohner Elleraus wurde 1979 / 80 ein Bürgerhaus, nämlich diese hier, vom Architekten Werner Feldsien geplant und 1981 direkt an die vorhandene Sporthalle gebaut. Die Einweihung erfolgte am 13. Mai 1981. Angegliedert an das Bürgerhaus und die Sporthalle wurden in den folgenden Jahren nach und nach der Trakt für das Heimatmuseum, das Parkcafe, die Jugendräume sowie die Bücherei. Insgesamt war die Amtszeit von Emil Schmelow von reger Planungs- und Bautätigkeit. Zu erwähnen ist in diesem Zusammenhang auch die Senioren-Wohnanlage „Am Park“. Diese Bauvorhaben nach dänischem Vorbild wurde Ende der 80-iger Jahre planerisch vorbereitet, aber in der Gemeindekasse war dafür nicht genügend Geld. Mehr oder weniger überraschend plötzlich tat sich eine Finanzierungsmöglichkeit durch soziale Wohnungsbauförderung des Landes auf, auf die Emil-Schmelow vom damaligen Landrat Graf Schwerin von Krosigk aufmerksam gemacht wurde. Einzige Bedingung: Das Geld musste möglichst schnell abgerufen werden, weil es sonst verfiele. Wild entschlossen wurde das Projekt umgewandelt in ein Projekt des sozialen Wohnungsbaus und als solches dann auch in den 90-iger Jahren verwirklicht.

Dies alles hat Herr Schmelow nicht ganz allein verwirklicht, er arbeitete eng mit dem Bürgerverein und dem damaligen Vorsitzenden Günther Blechschmidt zusammen. Gelegentlich auch mit der SPD, wenn es die Umstände erforderten. In der Beziehung war Emil Schmelow äußerst geschickt, wenn es um die Durchsetzung seiner Vorstellungen ging. Man sagte ihm nicht ganz unberechtigt eine gewisse „Bauernschläue“ nach, mit deren Hilfe er Türen geöffnet bekam, die für andere verschlossen blieben.

Hobbys hatte Emil Schmelow auch. Das waren zum einen die Freiwillige Feuerwehr, der er mehr als 60 Jahre angehörte und zum anderen das Gründen von Vereinen. Mit seiner Hilfe wurden aus der Taufe gehoben:
- Musikverein (Krumbek Musikanten),
- Schulverein,
- Kleingartenverein,
- Heimat- und Museumsverein,
- Gemischter Chor,
- Plattdeutsche Theatergruppe,
- Schiffs-Modellbau-Verein,
- Ortsgruppen DRK und DLRG
Den Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr gab es schon, aber er pflegte eine freundschaftliche Verbundenheit mit dem Dirigenten Paul Neugebauer. Dieser komponierte die Melodie zum „Ellerauer Walzer“, den wir gleich hören werden und dessen Text aus der Feder von Emil Schmelow stammt.

Zum Abschluss des großen Bogens, den ich um die Person Emil Schmelow gespannt habe, möchte ich noch auf sein künstlerisches Talent zu sprechen kommen. Seit 1980 beschäftigte er sich intensiv mit der Hobby-Malerei in den wenigen Mußestunden, die er zur Verfügung hatte. Nach und nach entstanden Aquarelle und Ölbilder mit Motiven aus Ellerau und von Reisen in beachtlicher Qualität. Helle, leuchtende Farben und Detailgetreue sind dabei sein Markenzeichen. Sie können sich davon überzeugen, denn eine Auswahl ist in den hinteren Gruppenräumen ausgestellt.

Ich selbst habe noch eine lebhafte Erinnerung an Emil Schmelow, wir haben immerhin rund 8 Jahre in großem Respekt gegenüber einander zusammengearbeitet. Mitunter waren wir unterschiedlicher Meinung bei den anliegenden Fragen und Anträgen – das lag nicht nur am Altersunterschied, sondern auch an der unterschiedlichen Sichtweise und Auffassung.
Bei der Vorbereitung dieser Ansprache habe ich über eine Anekdote im Zusammenhang mit Emil Schmelow nachgedacht. Mit fiel leider nur eine kleine Begebenheit ein, die aber typisch für ihn war. Am Volkstrauertag gibt es seit Jahrzehnten eine Gedenkfeier am Ehrenmal mit einer Gedenkrede des Bürgermeisters. Emil Schmelow verfasste seine Gedenkreden stets handschriftlich mit Tinte. Am Volkstrauertag 1988 oder 1989 herrschte Regenwetter ohnegleichen und beim Verlesen der Gedenkrede verlief die Tinte nach und nach und der Text wurde immer unleserlicher. Als nichts mehr zu erkennen war, schloß Emil Schmelow die Gedenkstunde abrupt mit den Worten: Die Gedenkfeier ist beendet! Er wusste sich eben in jeder Situation zu helfen.

Eckart Urban


Sitzung der Gemeindevertretung vom 26.04.2018

TOP 5 Bericht des Bürgermeisters

5.1       Wegezweckverband

Wie sie vielleicht der Presse entnommen haben, hat der Hauptausschuss des WZV anlässlich seiner Sitzung vom 27.03.2018 im nichtöffentlichen Teil einstimmig von 4 anwesenden Ausschussmitgliedern beschlossen, den Verbandsvorsteher, Herrn Jens Kretschmer, mit sofortiger Wirkung unter Beibehaltung der Bezüge freizustellen. Diese Entscheidung wurde anschließend in einer Pressekonferenz bekanntgegeben. Als Grund hierfür wurde in der Vergangenheit verloren gegangenes Vertrauen angegeben, was eine Fortsetzung der Zusammenarbeit angeblich unmöglich macht. Ein akuter Anlass wurde nicht genannt. Herr Kretschmer ist mehr als 20 Jahre Verbandsvorsteher, sein Vertrag läuft noch bis zum Jahr 2022.

In der anschließenden Verbandsbeiratssitzung, die ich als stellvertretender Vorsitzender der Verbandsversammlung geleitet habe, wurde von allen Seiten sehr viel Unmut darüber geäußert, dass der Verbandsbeirat in keiner Weise in diese Personalangelegenheit eingebunden war, vielmehr vor vollendete Tatsachen gestellt wurde. Auf meine Nachfrage wurde mitgeteilt, dass der Vorsitzende des Hauptausschusses, Bgm. Lentföhr aus Seedorf, kommissarisch die Geschäftsführung übernehmen wird. Weiterhin sei man bemüht, eine einvernehmliche Trennung herbeizuführen, die aber bis dato nicht zustande gekommen ist.

Nunmehr ist ein formelles Abberufungsverfahren bei der Verbandsversammlung am 24. April 2018 eingeleitet worden. Nach den Statuten ist eine Zweidrittelmehrheit erforderlich und darüber hinaus muss die Abstimmung in einer weiteren Versammlung am 29. Mai 2018 nochmals mit Zweidrittelmehrheit wiederholt werden. Sollte die Zweidrittelmehrheit nicht zustande kommen, wäre das Abberufungsverfahren gescheitert. Wie es dann weiter gehen soll, ist offen geblieben, ebenso die Frage einer Nachfolgeregelung und insbesondere der Kostenregelung, die sich nach ersten Verlautbarungen im hohen 6-stelligen Bereich liegen soll.

5.2       Haushaltsveränderungen, die sich aufgrund des Haushaltserlasses 2018, der

Novembersteuerschätzung, den vorläufigen Festlegungen des kommunalen Finanzausgleichs 2018 und der Absenkung der Kreisumlage ab 2018 ergeben

Hierzu wird auf die verteilte tabellarische Auflistung von Herrn Rapude verwiesen. Demzufolge kann mit Mehreinnahmen in Höhe von 426.000 bis 509.000 € in den Jahren 2018 bis 2021 gerechnet werden.

5.3       Sonderzuweisung des Landes zur Förderung von Infrastrukturmaßnahmen 2018

Auf die Gemeinde Ellerau entfällt laut Berechnung des Innenministers nunmehr konkret der Betrag von € 43.614, der für Infrastrukturmaßnahmen genutzt werden soll. Eine Beschränkung auf bestimmte Förderzwecke findet nicht statt. Die zweckentsprechende Verwendung haben die Kommunen in eigener Verantwortung sicherzustellen.

5.4       Kontaktbeamtin/-beamter für die Gemeinde Ellerau

Von der Polizeidirektion Bad Segeberg kam die Mitteilung, dass eine Verbesserung der Bürgernähe angestrebt wird. Daher wird für jede Ortschaft eine Kontaktbeamtin/ein Kontaktbeamter für Bürgeranliegen aller Art benannt, Für Ellerau ist dies PK Theuroich aus der Polizeistation Ellerau.

5.5       Deckenerneuerung L 234 Ellerau –Alveslohe

Von der Straßenmeisterei Quickborn bzw. vom Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr, NL Itzehoe, kam die Mitteilung, dass im Sommer 2018 eine Deckenerneuerung auf der Landesstraße 234 von Ellerau bis Alveslohe beabsichtigt ist. Entsprechende Mittel sind vom Land zur Verfügung gestellt worden. Für einige Tage ist dann eine Vollsperrung mit weitläufiger Umleitung zu erwarten.

Darüber hinaus wurde zugesichert, dass im Jahr 2019 die Ortsdurchfahrt Ellerau, also der Berliner Damm, grundhaft erneuert werden soll. Auch dafür sind Landesmittel zugesagt worden.

5.6       Erweiterung der P+R-Anlage und der Fahrrad-Abstellanlage am Bahnhof Ellerau

Die Arbeiten sind Ende März 2018 abgeschlossen worden, sie wurden am 11.04.2018 abgenommen. Es handelt sich um 25 zusätzliche Kfz-Abstellplätze und 32 Fahrrad-Abstellplätze, die die auch schon eifrig genutzt werden.

5.7       Begrünung im B-Plan-Gebiet 22

Die Begrünung im B-Plan-Gebiet 22, Grüne Mitte, bestehend aus Wegeherstellung, Baumpflanzung und Strauchbepflanzung, ist bis auf wenige Restarbeiten abgeschlossen worden.

5.8       Fußgänger-Überweg Bahnstraße – Bahnhof Ellerau

Die Planung und auch die Durchführung hat der Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr, NL Itzehoe, übernommen und auch begonnen. Die Kostenvereinbarung ist abgeschlossen worden, wie beschlossen. In einem ersten Abstimmungsgespräch sind die nächsten Planungsschritte erörtert worden. Da verschiedene Versorgungsleitungen umgelegt werden müssen und auch ein präziser Grunderwerbsplan zu erstellen ist, werden die eigentlichen Bauarbeiten voraussichtlich erst im nächsten Jahr erfolgen.

5.9       Fußwegverbindung an der Bahnstraße von Kiefernweg bis Waldweg

Von der Stadt Quickborn kam die Mitteilung, dass der notwendige Grunderwerb nunmehr getätigt werden konnte. Vereinbarungsgemäß trägt die Stadt Quickborn die Grunderwerbskosten und Ellerau die Herstellungskosten. Es sind jetzt die Genehmigungs- und Ausführungsplanung zu erstellen und die Abstimmungen mit der Forstbehörde und der unteren Naturschutzbehörde durchzuführen, bevor die Baumaßnahme begonnen werden kann.

5.10     S 21

Hierzu gibt es keinen neuen Sachstand zu berichten. Das neue Verkehrsgutachten wurde bei der Planfeststellungsbehörde angefordert.

5.11     Termine

Der Heimat- und Museumsverein feiert in diesem Jahr sein 30-jähriges Bestehen. Dieses Jubiläum wird mit einer Sonderausstellung des Museums am Samstag, den 05. Mai 2018, von 14:00 bis 17:00 Uhr gefeiert und dazu lädt der Verein herzlich ein.

Die Freibaderöffnung findet in diesem Jahr am 06. Mai (Sonntag) um 10:00 Uhr bei freiem Eintritt statt.


 

Mitbenutzung der Gartenabfallannahme in der Ulzburger Landstraße

Die Stadt Quickborn hat den Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Ellerau gestattet, die Gartenabfallannahmestelle in der Ulzburger Landstraße, Quickborn ab sofort mitzubenutzen.

Hier können Sie sich über die Öffnungszeiten und Preise informieren:

Gartenabfälle der Stadt Quickborn

Aktuelle Seite: Start Informationen der Gemeinde Aus dem Rathaus